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TRANSCEND: was ist das? Flottensoftware mit 7 Modulen in einer Route

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TRANSCEND: was ist das? Die LKW-Software, die Route, Maut und Zeitfenster zusammen rechnet

Wenn ein Disponent heute eine Europatour kalkuliert, öffnet er vier Programme: eines für die Route, eines für Maut, eines für den Verkehr und eines für die Angebotskalkulation. Jedes kennt ein anderes Fahrzeugprofil — und am Ende entscheidet Bauchgefühl. TRANSCEND setzt genau dort an: ein System, ein Fahrzeugprofil, eine Zahl. Dieser Artikel erklärt, was das Produkt ist, was es nicht ist, und was es kostet.

Was ist TRANSCEND in einem Satz?

TRANSCEND ist eine cloudbasierte Software für Transportunternehmen, die LKW-Routen, europäische Maut, Verkehr, Wetter, Fahrerzeiten und Dokumente mit einem einzigen Fahrzeugprofil rechnet. Der Kern ist die Kalkulation: Jede Entscheidung — Route, Stopp, Ruhezeit, Mautkorridor — wird gegen dieselben Daten geprüft, statt in vier Tools getrennt zu laufen.

Gebaut ist das System als Verbund unabhängiger Module hinter einem Gateway. Das ist technisch unspektakulär, praktisch aber entscheidend: Ein Ausfall im Wettermodul stoppt die Mautkalkulation nicht, und ein neues Land lässt sich ergänzen, ohne die Route anzufassen.

Welche sieben Module sind enthalten?

Die Module decken den Ablauf von der Anfrage bis zum Nachweis ab. Preise und Antwortzeiten sind Richtwerte, Stand 2026.

ModulBeantwortetTypischer Nutzen
Route und OptimierungWelche Reihenfolge, welche Straße?6–10 % weniger Kilometer
MautWas kostet der Korridor je Achse?Angebot ohne Nachkalkulation
VerkehrWo steht die Tour 2026?20–45 min weniger Stau
WetterWo wird es kritisch?Umplanung vor Schneefall
FahrzeugeWelches Profil, welche Historie?korrekte Achs- und Höhendaten
Fahrer und LenkzeitenWer darf wie lange?weniger Verstöße
Dokumente und eCMRIst der Nachweis signiert?Abrechnung ohne Papier

Wer nur die Maut braucht, kann mit einem Modul starten. In der Praxis werden Route und Maut immer zusammen genutzt, weil der Mautpreis ohne Achsprofil falsch ist.

Wie unterscheidet sich TRANSCEND von einem Navigationsgerät?

Ein Navigationsgerät beantwortet eine Frage: Welche Straße führt ans Ziel. TRANSCEND beantwortet die Frage davor und danach: Welche Stopps gehören in welche Reihenfolge, was kostet die Tour inklusive Maut und Standzeit, und hält der Plan die Lenkzeit ein.

Konkret: Ein Navi zeigt 512 Kilometer und 7 Stunden 55. TRANSCEND zeigt dieselbe Tour mit 468 Kilometern, 96 € statt 118 € Maut und zwei Stopps, die sonst aus dem Zeitfenster gefallen wären. Der Unterschied ist keine Karte, sondern eine Kostenrechnung.

Für wen ist das Produkt gedacht?

Für drei Rollen, die heute meist getrennt arbeiten:

  • Selbstfahrer und Kleinunternehmer mit 1 bis 3 Fahrzeugen: Kalkulation pro Tour, ohne Excel.
  • Disponenten mit 5 bis 50 Fahrzeugen: Tourbildung, Zeitfenster, Maut im Angebot.
  • Flottenleitung: Kosten pro Kilometer, Auslastung, Nachweise.

Nicht gedacht ist es als vollständiges ERP. Lohnabrechnung, Buchhaltung und Lagerverwaltung bleiben in den Systemen, die das schon können. TRANSCEND liefert die Transportdaten dorthin — per Export oder Schnittstelle.

Welche Länder und Normen sind abgedeckt?

Abgedeckt sind 16 europäische Länder mit Maut- und Verkehrsdaten, darunter Deutschland, Frankreich, Spanien, Portugal, Italien, Belgien, Niederlande, Österreich, Polen, Tschechien und die Schweiz. Die Mautlogik folgt den Landesregeln: Nach Achsen und Gewicht in Deutschland und Frankreich, nach Wegstrecke in Belgien und den Niederlanden, nach Umweltklasse ergänzend in Italien.

Bei den Nachweisen orientiert sich das System an den Regeln für den elektronischen Frachtbrief (eCMR) und an den Lenk- und Ruhezeiten der EU-Verordnung 561/2006. Das ist kein Zertifikat, sondern eine Arbeitsgrundlage: Die Daten sind prüfbar, die Verantwortung bleibt beim Unternehmer.

Was kostet TRANSCEND?

Die Preise sind Richtwerte für 2026 und liegen pro Fahrzeug und Monat. Die aktuelle Staffel steht auf der Preisseite.

TarifFahrzeugeEnthaltenRichtpreis pro Monat
Solo1Route, Maut, Wetterca. 45 €
Flottebis 10alle Module, 5 Nutzerca. 290 €
Enterpriseab 25Schnittstellen, SLAAngebot
Test114 Tage, volle Module0 €

Für einen Selbstfahrer mit 12.000 Kilometern im Monat entspricht das rund 0,4 Cent pro Kilometer. Bei einem Kostensatz von 1,45 € pro Kilometer ist das weniger als ein halbes Prozent — der Hebel liegt bei den acht Prozent, die die Optimierung bewegt.

Was ist der Unterschied zu Telematik?

Telematik misst, was passiert ist: Position, Verbrauch, Fahrweise. TRANSCEND plant, was passieren soll. Beides ist nützlich, aber nicht austauschbar: Eine Telematikbox sagt Ihnen, dass der Fahrer 12 Prozent mehr verbraucht hat; TRANSCEND sagt Ihnen vorher, dass die Tour 44 Kilometer zu lang ist.

In der Praxis ergänzen sich die Systeme. Wer schon Telematik hat, übernimmt die Fahrzeugprofile von dort und lässt die Planung in TRANSCEND laufen — doppelte Datenpflege ist der häufigste Grund, warum Planungstools im Alltag scheitern.

Wie sieht die Einführung aus?

Realistisch in vier Schritten, ohne Projektberater:

  1. Fahrzeugprofile anlegen — Achsen, Gewicht, Höhe, Gefahrgut. Zwei Stunden für zehn Fahrzeuge.
  2. Eine Woche parallel planen — echte Touren gegen die alte Methode, Differenz notieren.
  3. Zeitfenster und Rampenzeiten pflegen — der Aufwand, den fast alle unterschätzen.
  4. Angebotsprozess umstellen — Maut und Route kommen aus dem System, nicht aus dem Gedächtnis.

Nach zwei Wochen steht der Prozess; der Nutzen zeigt sich in der dritten Woche, wenn die erste Tour mit echten Rampenzeiten gerechnet wird.

FAQ

Ist TRANSCEND eine App für Fahrer oder für das Büro? Beides. Das Büro plant und kalkuliert, der Fahrer sieht Tour, Dokumente und Nachweise im Browser. Eine Installation ist nicht nötig.

Brauche ich spezielle Hardware? Nein. Ein Browser genügt; Fahrzeugprofile kommen aus der Eingabe oder aus einem bestehenden Telematiksystem per Schnittstelle.

Sind die Mautpreise verbindlich? Sie sind Orientierungswerte mit Tagesstand je Konzessionär. Verbindlich ist die Abrechnung des Betreibers, nicht die Kalkulation.

Kann ich nur die Maut nutzen? Ja, einzelne Module sind buchbar. Route und Maut werden aber meist zusammen genutzt, weil der Tarif am Achsprofil hängt.

Gibt es eine Schnittstelle für eigene Systeme? Ja, eine REST-Schnittstelle und ein MCP-Server für KI-Clients. Beides ist im Enterprise-Tarif enthalten.

Wie prüfen Sie, ob es zu Ihrem Betrieb passt?

Nehmen Sie Ihre teuerste Tour der letzten Woche und rechnen Sie sie nach: Kilometer, Maut, Standzeit, Lenkzeit. Wenn die Differenz zur Kalkulation über fünf Prozent liegt, lohnt der Wechsel — unabhängig davon, wie viele Module Sie buchen.

Die Mechanik steht unter wie es funktioniert, die Staffel auf der Preisseite.

Buchen Sie die Live-Demo mit einer echten Relation: In 30 Minuten sehen Sie Route, Maut und Zeitfenster in einer Ansicht — und ob die Zahlen zu Ihrem Alltag passen.

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